Außen pfui, Innen auch? Entgiften lautet meine Devise.

Wie ich mit meinen Lieblings-Routinen meinen Körper laufend bei der Entgiftung unterstütze.

Wie meine ‚grüne‘ Reise begann

Als ich selbst das erste Mal von meiner Lieblings-Schweizer Fitness-Kollegin von der Grünen Diät gehört hatte, war ich noch eines: Relativ grün hinter den Ohren, allerdings wohlwissend auch, dass ich das selbst schon früher nur in anderen Ansätzen (als Daily Hacks) gemacht habe.

Bücher dazu hatte ich schon damals  tonnenweise gelesen. Die Thematik mit den Wiesenkräutern auf meinem Teller brachte letztlich nur eines. Ein weiteres Buch in meiner riesigen Bibliothek und sonst nichts. Was Neues und zwar in meiner Maximizer Prinzip Manier musste her, das war mir klar. Etwas, was wirklich zu mir passte. Zu meinem Lebensstil, meinen Gewohnheiten und auch zu meinem Beruf als Managerin. Ich recherchierte und probierte weiter. Über viele Monate und Jahre.

Noch dazu hatte ich allen Grund dazu: Als Mensch voller Allergien und Unverträglichkeiten inkl. einem Dauer angeheizten ‚Entzündungsthermometer‘
, das nur mehr mit einem - nämlich - Kortison zu bewältigen war, habe ich mir eines ganz fest selbst gesagt: Da gibt es mehr und ich will vor allem eines: Mein Leben zurück!

Voller Tatendrang voraus - und auch im Zuge meiner Ausbildung zur Ernährungstrainerin - verbrachte ich Stunden in Supermärkten, studierte Nährwert- und Inhaltsangaben, recherchierte in Büchern und online, konsultierte andere Ernährungsspezialisten und leistete mir einen Privat-Arzt nach dem anderen. Viel Zeit, viel Know-how und zahlreiche Experimente später habe ich meinen Weg gefunden.

Warum ich entgifte, bevor ich irgendwas anderes tue?
Weil sich mein Körper schwer mit der Entgiftung tut. Tags davor alles noch in Ordnung, am morgen danach der Blick in den Spiegel und eine weitere Erkenntnis reicher: Das bin nicht ich. Alles voller Wasseransammlungen, inkl. an den Beinen. Für mich als Sportlerin und einfach Mensch, der das Leben in vollen Zügen liebt, ein nicht akzeptabler Zustand. 

Im Wesentlichen schaue ich dann insbesondere auf die Leber, die Nebennieren als auch meinen Darm und meine Haut. Ich mache laufend Blutchecks, ob sich meine Werte verbessern und das tun sie. U.a. Mit diesen einfachen Hacks, die ich aus meinem Leben nicht mehr missen möchte: 

Doch wo stecken sie eigentlich meine Übeltäter?
Ist von Mensch zu Mensch anders. Ein paar allgemein gültige mag es sehr wohl geben wie beispielsweise das Mikroplastik-Thema oder auch Schimmelsporen an den Wänden. Doch der nette Allergietest und auch sämtliche andere Nahrungsmittelunversträglichkeits brachten mich nicht wirklich weiter. Ob meine Blutanalyse, der Hauttest sogar Haare habe ich mir abgeschnitten und über die Landesgrenzen hinausgeschickt. 

Anmerkung zum Allergietest. Der brachte schon einiges zu Tage und interessanter Weise, was die meisten nicht wissen: Hier sind auch die Kreuz-Allergien zu berücksichtigen. Als Birkenpollen-Allergikerin lasse ich dann mal besser auch die Finger von Äpfeln, beispielsweise.

Und jetzt? Noch immer Unmengen von Kortison, mein Notfall-Medikament an Tagen „mit dem Überraschungsmoment vorm Spiegel“. Ich begann mit einem sehr simplen Prinzip: Einem leeren Buch. Einem Ernähungstagebuch. Anfangs war selbiges gefüllt mit Dingen, um danach letztlich wieder an den Start zurückzukehren. Doch dann aber ging mir ein Licht auf. Ich fange mit der Basis an und füge piece per piece weitere Komponenten und Nahrungsmittel dazu. Und so setzte sich letztlich meine grüne Reise fort. 

Meine 10 persönlichen Detox Hacks


Als das wichtigste Entgiftungsorgan ist die Leber essentiell, wenn es um unseren Verdauungstrakt geht, schließlich wird übernimmt sie echte Hochleistungsarbeit, bei dem was wir essen und trinken. Sichtbar wird das dann allerdings auch an Haut, der Verdauung generell - auch wie es um meine Energie steht und vielem anderen mehr. 

1. Bitterstoffe: Unterstützen meine Verdauung, regen meine Leber zur Entgiftung an. Mein Liebling: Rucola Salat.
 
2. Chlorophyll: Grün, grün und nochmals Grün. Ob in meinem Saft, im Smoothie oder auf meinem Teller. Gekocht und roh. Sogar in Form von Tropfen habe ich das grüne Gold schon zu mir genommen. Zunge und Zähne sind dann nicht wirklich herzeigbar. Anm.d.Red.: Insbesondere dann, wenn man im Büro ist und ein Meeting ansteht. :-) Ein Strohhalm war gerade nicht zugegen. Von den Unmengen an Gläsern an Spargel und Artischocken mag ich gar nicht zu sprechen kommen.  

3. My Daily Favorit: Lebertee. Gibt es von meiner Lieblingsteemarke und gehört zu meinem Dauersortiment in der Küche. 

4. Kurkuma als Gewürz oder warmes Wasser mit einem Schuss Zitrone hört und liest man auch sehr gerne in einschlägigen Entgiftungskreisen. Mir schmeckt allerdings das eine nicht und beim anderen starte ich meinen Tag am liebsten mit einer Kanne Tee. 

5. Brennesseln: Als Tee versteht sich. Bereits vor Jahren eingeführt, nie wieder wegzudenken aus meinem täglichen Ritualen , um fit in den Tag zu starten. 

6. Knoblauch: Seit letztem Wochenende wieder auf meinem Teller. Guacamole und co voraus. Knoblauch enthält schwefelhältige Stoffe, die Leberenzyme aktivieren. Für den einen Magen mag‘s zu viel sein, ich liebe meine Mischungen - vor allem mit einem Schuss Zitrone oder Balsamico. Suuuper lecker.

7. Avocados: Manche meiden sie, wie der Teufel das Weihwasser - weil sie letztlich zu den fettreichsten Obstsorten (kein Gemüse) gehören. Ich liebe sie. Warum? Weil sie ein wichtiges Antioxidans sind und meine Entzündungswerte in Schach halten. Außerdem machen sie satt und tragen in Summe zu meiner Blutzucker-freundlichen Ernährung bei.

8. Trinken, trinken, trinken und zwar Wasser, still oder prickelnd, Tee mit einem Schuss Zitrone und im Idealfall nach dem Sport mit Mineralwasser in Kombination. Ein echter Durstlöscher und ein weiterer Aspekt zur Entgiftung. 

9. Schwitzen, schwitzen, schwitzen. Geplantes Schwitzen: Ergo, beim Sport oder in der Sauna. Mit wohltuenden Ölen, Bürsten Massagen, (in Kombination mit meinen Lieblingsölen oder einfach Kokosnussöl, das bei mir immer in der Küche steht), Peelings, auch mal ein Basenbad zum Runterkommen - was ganz herrliches. 

10. Mein Lieblingsfavorit: Digital Detox für mindestens einen Tag der Woche. So sehr ich unsere digitale Welt schätze und liebe, umso wichtiger ist es auch - dem mal Nein zu sagen. Ab in die Natur und tief ein- und ausatmen. 

Und genau das mache ich jetzt. Bei einem Spaziergang mit meiner Lily. 
Ich hoffe, ich konnte Euch ein bisschen Einblick in meine Detox-Habits Einblick geben und freue mich auf Euer Feedback. In diesem Sinne: Tut Euch auch was Gutes! 

Eure Maxi